Wenn Mama nach dem rechten schaut… (09.06 – 19.06.16)

… und daraus ein unvergesslicher Urlaub wird…

Endlich ist es soweit: Mama und ich treffen uns in einem Hotel in Reykjavik, um dort unsere gemeinsamen Tage in Island zu beginnen. Gleich am ersten Morgen, ist dann auch schon Action angesagt, als und Sven der Guide zu unserer gebuchten Höhlentour abholt. Die Stimmung im Van ist gut und die gut gelaunte Männertruppe aus den Staaten ein unterhaltsamer Haufen. Während wir zur Höhle Leiðarendi, etwas außerhalb Reykjaviks fahren, erzählt uns Sven ein wenig über das was wir beim Blick aus dem Fenster sehen. Das sind hauptächlich moosbewachsende, steinige Flächen. Sven klärt uns über das Moos als Delikatesse der Isländer auf.  Und obwohl ich am guten Geschmack dessen Zweifel, nehme ich mir vor, doch mal eine Packung Moos zu kaufen und anstelle von Chips, beim nächsten Filme Abend zu knabbern.

An der Höhle angekommen, erhalten wir jeder einen Helm und eine Taschenlampe. Schließlich werden wir gleich zu echten Höhlenforschern. Und dann kann es auch schon los gehen. Mutig folgen wir Sven einen kleinen Abhang hinunter und dann rein in die Felsöffnung.

Drinnen ist es wie erwartet ziemlich dunkel. Die Höhle die zu Deutsch „Das Ende der Straße“ bedeutet, erhielt ihren Namen durch die Überreste eines Lamms, dass bei der Entdeckung der Höhle vor 20 Jahren dort entdeckt wurde. Die Frage was ein Lamm einige Meter tief unter der Erde, mitten im Dunkeln zu suchen hatte, kann Sven uns leider nicht beantworten. Weiter geht es in die Höhle hinein, die an einigen Stellen wirklich flach wird, sodass wir uns ziemlich bücken müssen. Ein kleiner Seitenblick auf Mama verrät mir das sie mich innerlich gerade ein wenig veflucht. Der Anblick der Lava die in erstarrten Fontänen aus dem Boden zu schießen scheint sowie die bunten Höhlenwände und abgebrochenen Steine, die überall auf dem Boden liegen, entschädigen uns dann aber für die Kriecherei.

Mitten unter der Erde machen wir dann noch wir einen kurzen Augenblick unsere Taschenlampen aus. Ich glaube ein beeindruckenderes und gruseligeres Schwarz habe ich noch nie „gesehen“.

Nach etwas mehr als einer Stunde ist der Spaß dann auch schon wieder vorbei und Mama und ich sind ganz froh wieder im Tageslicht zu stehen. Dieser Start in unsere gemeinsame Zeit war auf jeden Fall schon einmal sehr aufregend. Weiterempfehlen würde ich solch eine Cavingtour aber nur wenn man soetwas unbedingt einmal gesehen haben will, da die Preise doch wirklich mehr als überzogen sind.

Nachdem Sven uns in unserem Hotel abgesetzt hat, beschließen wir ein wenig die Shoppingstraße Laugavegur im Herzen Reykjaviks entlang zu bummeln. Die Souvenirläden in hier haben irgendwie ihren ganz eigenen Charme und unterscheiden sich meiner Meinung nach ziemlich von den typischen Angeboten die man so kennt. Hintsichtlich der stolzen Preise lasse ich solche Sachen wie Trinkhörner, Riesenpuffins und zu Ton erstarrte Elfen und Trolle dann doch lieber im Regal stehen und entscheide mich für ein paar Wollsocken. Das ist wenigstens praktisch.

Fortsetzung folgt…

2 Gedanken zu „Wenn Mama nach dem rechten schaut… (09.06 – 19.06.16)“

  1. Moos zum Knabbern? Das wir der neue Grünkohl, ich seh es schon kommen 🙂
    Ich habe mir damals in sämtlichen Hotelzimmern trotz Radiators die Füße abgefroren und deshalb habe ich mi damals für sage und schreibe insgesamt 16€ zwei paar Socken gekauft. Was soll ich sagen ich liebe sie noch heute und trage sie fast jeden Tag 😀

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  2. Ja ich bin mal gespannt wie es schmeckt :P! Ich liebe diese Socken auch ( ja, hab um die 8 Euro bezahlt für ein Paar) und werde sie so lange behalten und tragen bis es nicht mehr geht 🙂

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