Pooltag in Island (14.05.16)

Warum es eine gute Idee ist seinen freien Tag im Schwimmbad zu verbringen…

Die Sonne scheint, Jana und ich haben heute beide frei und das wollen wir nutzen. Nachdem wir gestern einen entspannten Spieleabend genossen haben, machen wir uns daher auf den Weg zu unserem ganz persönlichen Erholungsausflug. Unser Ziel: Das Open Air-Schwimmbad in Vík.

Der Eintritt ist mit etwas mehr als 3 Euro vollkommen okay und in Island sowieso ein echtes Schnäppchen. Die Isländer haben übrigens ihre ganz eigenen Schwimmbad-Regeln. Schon im  Eingangsbereich soll man seine Schuhe ausziehen und diese einfach dort stehen lassen. Im Umkleide- und Duschbereich befinden sich Schilder mit strikten Anweisungen. Das bedeutet, runter mit allen Klamotten, duschen und mit der  Seife (die extra für alle Besucher bereit liegt)  alle auf den Schildern angezeigten Körperregionen ordentlich zu schrubben. Manche finden das jetzt vielleicht merkwürdig oder übertrieben, ich finde es irgendwie sympathisch. Danach darf es dann losgehen!

Im Außenbereich angekommen, flüchten Jana und ich dann erst einmal in den heißen Pool, der mit 40° wirklich heiß ist. Es ist nicht viel los. Noch so ein Vorteil an den kleinen Poolanlagen in Island. Viel Platz und Ruhe.

Als es mir dann irgendwann mit dem Gesicht in der Sonne und dem Körper im Wasser zu heiß wird, gehe ich zu dem großen Schwimmbecken, dass sich mit seinen 28° nicht so kalt wie erwartet anfühlt. Nachdem ich eine Weile geschwommen bin und dabei den Ausblick auf den Reynesfjall-Berg in Vík genossen habe, entspanne ich noch eine Runde im Sauna-Pool.

Als Jana und mir dann schon Schwimmhäute wachsen, machen wir uns auf den Weg zu den Duschen.

Auf dem Rückweg halten wir dann noch am Black Beach-Restaurant, wo ich mir eine große Tüte Pommes gönne. Schwimmen macht ja bekanntlich hungrig, auch wenn ich hauptsächlich im 40° heißen Pool so vor mich hin vegetiert bin. Rituale müssen eingehalten werde und zum Schwimmen gehören eben Pommes.

Zurück auf der Farm lege ich mich mit einer Decke nach draußen auf die Wiese und vertiefe mich in meinem Buch. Abends stelle ich dann noch zufrieden einen leichten Sonnenbrand auf meiner Nase fest. Besser kann ein freier Tag nicht sein!